Im Gegensatz zu den Buchstaben z.B. des lateinischen oder griechischen
Alphabets sind chinesische Schriftzeichen Ideogramme, d.h. abstrahierte
bildliche Darstellungen von Begriffen. Im Laufe der über 5000 jährigen
Entwicklung haben sich die Zeichen natürlich von der ursprünglichen
Darstellung entfernt, zuletzt bei der Schriftreform in der Volkrepublik China in
den 1950ern, aber bei vielen Zeichen ist die Bedeutung mit ein wenig
Phantasie noch herauslesbar.
Anhand einiger Beispiele soll hier dargestellt werden, was die einzelnen Bestandteile
bestimmter Zeichen bedeuten und wie sich daraus die Bedeutung ergibt.
Das Zeichen für "gut" ist hao3. Es setzt sich zusammen aus den Komponenten nü3 (Frau) und zi (Kind) und stellt eine kniende Frau dar, die ein Kind bzw. Baby in den Armen hält. Wenn die Frau ein Kind bekommen hat, ist das gut.
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Das Zeichen für "Berg" ist shan1. Die drei senkrechten Striche stellen drei Berggipfel dar.
Das Zeichen su4 zeigt einen Mann (links unten) der auf einer Matte (rechts unten) unter einem Dach (oben) schläft
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letzte Änderung 22.10.2003
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